Spielen – trotz Lefzen

#1 von Langbein , 11.08.2015 12:17

In einer neuen Gruppe hab ich eine (extrem grosse) Dt. Dogge. Der Hund würde gerne zergeln, aber alles, was mit dem Fang machbar wäre, geht nicht, weil der sich in die Lefzen beisst... So jagdliche Aufgaben machen dem auch nicht wirklich Spass. Bewegung (rennen) ist schwierig, weil der Kaspar mom. an der Leine ist und die Besi sonst nur hinterherfliegt. Ich wünsche mir etwas, dass er mit auch an der Leine mit der Besitzerin zusammen machen kann, etwas, was man später ev. auch als Belohnung einsetzen könnte. Steh gerade aufm Schlauch, hat jemand eine Idee?


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RE: Spielen – trotz Lefzen

#2 von Nina , 11.08.2015 14:41

Was macht der Hund denn allgemein gerne? Sucht er gerne? Oder findet er Kontakt toll? Ich habe ein paar Hunde, die finden es supertoll, angerannt zu kommen und sich ihren Haltern in die Arme zu schmeißen, die brauchen da gar keine andere Belohnung mehr. Oder auf etwas draufklettern oder Pfoten auf eine Bank oder ein Geländer hauen.

Eine Hündin habe ich, die steht total darauf, wenn man ihr einen Baumstumpf zeigt, auf den sie sich dann draufsetzen kann (und wenn man ihr keinen zeigt, dann sucht sie sich halt selbst einen). Baumstumpf ist bei Dogge zwar auch schwierig, aber vielleicht gibt's ja anderes.

Und dann habe ich noch Hunde, die machen gerne so Bewegungsspielchen, also so ein bißchen wie Cutting Horses (sind aber auch meist die Hündehunde, die darauf stehen), also z.B. Hund steht vor einem und man macht schnelle Bewegungen nach rechts und nach links und Hund macht die Bewegungen mit und dann kann man versuchen, dabei den Hund zu fangen und festzuhalten (ohne das Geschirr oder Halsband anzufassen, natürlich). Findet Lotta immer wieder klasse.

Fußballspielen fällt mir noch ein (nicht wegkicken sondern Dribbeln und Hund schnappt einem den Ball weg)

Laufspiele an der Leine gehen ganz gut mit Richtungswechsel (allerdings muss man da bei einer Dogge auch schon schnell sein und braucht eine ziemlich lange Leine), aber man kann das so weit ausbauen, dass es wirklich nie dazu kommt, dass der Hund in die Leine kracht. Das habe ich oft mit der Lotta gemacht, sie loslaufen lassen, dann angekündigt, dass ich in eine andere Richtung renne und sobald sie an mir vorbei gerannt ist, wieder andere Richtung angekündigt (meist so 90° Wechsel, nicht komplett andere Richtung) Ging bei ihr mit 10 m Schleppleine und sie war früher verdammt schnell.


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RE: Spielen – trotz Lefzen

#3 von Langbein , 12.08.2015 08:26

danke vielmals! 😃 rennen find ich schwierig, das tier wiegt etwa das doppelte der besi und ist für ne dogge ausserordentlich gross. lauern ist nicht bei dem. pfoten wo draufhauen wär ev was, beim trainingsort hats so ne hüfthohe mauer, die sollte seiner grösse entsprechen. da sie zuhause kinder haben, wurde der immer eher 'gebremst', irgendwie versteh ich das ja schon, weil wenn der einmal hüpft, dann donnerts. ist aber ein ganz ausgeglichener und für sein alter toll erzogen, läuft am geschirr und das in der bauerngruppe. hilft mir schon mal sehr, wenns um die diskussion geht, dass man den hund am hb besser kontrollieren kann.


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