Agility – pro & contra?

#1 von Langbein , 26.03.2011 23:38

Wir werden nächstens mal bei einem Agility-Kurs reinschnuppern. Kaya kennt die Geräte, in der Spassgruppe nutzen wir die öfters. Anfangs hat sie sich gefürchtet, gezwungen habe ich sie nie. Noch immer entdeckt sie plötzlich ein neues Ding für sich und erklärt es für spassig. In der Nähe vom besagten Platz fährt ein Zug vorbei, 1 x pro Stunde. Ich werde sehen, wie stark der Zug sie stresst und je nach dem kommt es (zumindest auf diesem Platz) nicht in Frage. Agility würde ihr jedenfalls bestimmt Freude bereiten.

Einiges spricht dafür, anderes weniger:

- Mir wurde von einer HH gesagt, der Hund sei vom Körperbau her nicht geeignet. Was denkt ihr?
- Kaya mag den Kong und den Futterdummy sehr, ich würde sie aber nicht als Junkie bezeichnen, wie verhält sich das im Agility?
- Sie wirds mögen, denk ich.
- Ich will nicht das sie dabei zuviel Stress hat.
- Es macht m. E. Sinn, den Grundgehorsam auch in hoher Erregungslage (positiv) zu trainieren, vor allem, da sie sich immer wieder mal in hoher Erregung befindet.
- Ich mag es, nette Hundemenschen kennen zu lernen, aber ein Vereinstyp bin ich nicht, ist ja aber nicht schlimm.
- Kaya würde einige weitere Hunde & Menschen kennen lernen. Wenn sie sich mit einem Menschen anfreundet, dann passiert das, weil sie dessen Hund so toll findet.
- Ich will keine Wettkämpfe bestreiten, es soll uns beiden einfach Spass machen und etwas Positives zur Beziehung beitragen. Sie muss nicht alle Geräte machen, die Wippe werden wir wahrscheinlich noch einige Zeit aus der Ferne beobachten...
- Wir müssen das ja nicht für immer machen, wir könnten einfach so weit aufbauen, dass wir es auf den Spaziergängen nutzen können. Vielleicht wäre Kaya in aus ihrer Sicht bedrohlichen Situation mit einer spassigen Agility Übung "lenkbarer"? Andererseits gibt es bis anhin nichts, womit Kaya sich in bedrohlichen Situationen ablenken lässt.
- Ach ja, ein bisschen Bewegung schadet mir auch nicht, habs heut beim Trailen gemerkt

Was denkt ihr?


LG
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RE: Agility – pro & contra?

#2 von Nicole , 26.03.2011 23:46

Ich würd einfach mal ausprobieren, ob es Euch liegt und Spaß macht. Du hast hast irgendwo geschrieben (ich glaub es war in Deinem Tagebuch), daß es eine Freundin von Dir ist, die den Kurs macht. Daher weißt Du was auf Dich zukommt und die Trainerin weiß es auch.

Mio ist auf dem Hundeplatz auch super und er ist da voll dabei. Da ich hier aber nicht den passenden Hundeplatz habe, lass ich es lieber sein. Wenn aber das Umfeld stimmt, dann könnt Ihr sicher Spaß haben.

Das Problem bei allen Sportarten (egal ob Mensch, Hund oder Pferd) ist oft, daß man den Blick für das Wesentliche verliert. Anfangs macht man es für das Tier, dann für einen selbst und zum Schluss nur noch fürs Ego. Aber das wird bei Euch aber sicher nicht passieren.


Liebe Grüße
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RE: Agility – pro & contra?

#3 von Schnuffelnase , 26.03.2011 23:59

Bei einem Hund wie Kaya würde ich das sehr vorsichtig dosieren. Einfach weil rennen, sprinten, herumflitzen lauter Stoffe freisetzt, die den Hund aufputschen. Hin und wieder und um ihren Gehorsam in aufputschenden Situationen zu trainieren, könnte es Sinn machen, aber ich würde dazwischen lange Pausen einlegen und dann kann mans eigentlich schon nicht mehr als Sport bezeichnen.

Also ab und zu mal, als Übung, halte ich es für sinnvoll, aber als hauptsächliche Beschäftigung würde ich für Kaya etwas auswählen, was die Konzentration fördert, z.b. Nasenarbeit. Da kannst du sie ja dann irgendwann auch in Situationen bringen, wo die Ablenkung stark ist und sie lernt, sich trotzdem zu konzentrieren.

Für Kira wäre mir das auch viel zu heiß. Sie hat es geliebt in ihrer alten Hundeschule über die Geräte zu laufen, aber das war dann doch auch immer hochdrehen. Du könntest natürlich mit ihr auch die Geräte machen, aber halt langsam- die Geräte an sich sind ja nicht das Problem, sondern die Geschwindigkeit.


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RE: Agility – pro & contra?

#4 von Braunbär , 27.03.2011 09:15

Ich persönlich wäre vorsichtig, bei einem Hund, der schnell in Erregung kommt, das zu machen. Sie wird mit dem Platz und der Sache schnell die hohe Erregung verknüpfen und es kann wie eine Art Sucht werden -> gib mir immer mehr davon.

Kaya ist auch sehr groß / hoch oder ?

Ich fände eine Art Slow-Agility auch geeigneter. Es fördert die Konzentration, Koordination und es ist Körperarbeit. Wenn das deine Freundin macht, wäre es doch eine Möglichkeit, dass du die Geräte dafür nutzen könntest oder ?

Braunbär
zuletzt bearbeitet 27.03.2011 09:15 | Top

RE: Agility – pro & contra?

#5 von Nina , 27.03.2011 10:47

Bei einem guten Agility Training geht es nicht gleich darum, dass der Hund mit Fullspeed über die Geräte brettert. Es geht viel um Konzentration und Präzision. Es geht ja nicht nur darum, Hund soll über die Brücke rasen sondern er soll es präzise tun, dabei genau auf bestimmte Areale der Brücke treten, usw. Lotta versucht z.B bei Balancierübungen immer den Anfang und das Ende abzuschneiden. Das kann ich gar nicht schnell mit ihr machen.

Das heißt, gerade am Anfang geht es beim Agility nicht um Geschwindigkeit sondern es sollte viel Ruhe und Konzentration beinhalten, damit der Hund überhaupt erstmal lernt, was er ganz genau machen soll.

Der Hund kann so auch durchaus viel Körpergefühl entwickeln (der Slalom ist z.B. eine wirklich tolle Übung), Ängste abbauen (durch einen Tunnel robben, der nach zig verschiedenen fremden Hunde riecht) , usw. Ich finde Agility nach wie vor eine gute Sache, wenn man es richtig macht. Bis der Hund das wirklich schnell kann, vergeht eine Ewigkeit. Auch finde ich es immer klasse, dass man den Hund ja offline dirigieren muß, das fördert die Zusammenarbeit.

Du kennst Kaya gut. Du wirst sie bestimmt nicht hochpuschen, bis sie am Rad dreht. Das kann ich mir bei Dir nicht vorstellen. Daher würde ich es durchaus mal versuchen und eben genau so angehen: ruhig und eher mit Wert auf Präzision als Geschwindigkeit. Ich denke, Du wirst sicher in der Lage sein, zu erkennen, wenn Kaya überdreht und sie dann wieder runterbringen.

Das Negative Image beim Agility kommt ja eher daher, dass die Leute ihre Hunde überdrehen, über die Geräte jagen lassen und sich dann nicht mal die Mühe machen, sie wieder runter zu bringen.

Beim Springen bin ich allerdings immer etwas skeptisch, was aber auch an Lottas HD liegt. Das würde ich ein bißchen in Grenzen halten oder eventuell darum bitten, dass die Sprünge niedriger sind als normal. Auch wenn's den Hunden Spaß macht, sowas kann zu Verschleiß führen. Da bin ich allerdings extrem pingelig und übertreibe vielleicht meine Vorsicht.

Mit Lotta konnte ich kein Agility machen, weil sie halt HD hat und die Tierärztin mir davon abgeraten hat. Ich habe mir dann aber mal Slalomstangen gekauft, weil ich gerade diese Übungen viel interessanter finde als die Sprünge und übe auch immer so Dinge wie "Tisch" und "Brücke" wenn sich irgendwo im Wald Gelegenheiten finden.


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RE: Agility – pro & contra?

#6 von Eva , 27.03.2011 10:52

Ich würde auch sagen, ausprobieren, Kaya beobachten und dann schauen, ob es was für euch ist.

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RE: Agility – pro & contra?

#7 von Kerstin , 27.03.2011 10:55

Hm. Die Dosis macht das Gift.

Ich denke ehr an ihren Körperbau als an ihren Kopf. Für den Kopf reicht es wenn du sie zwischendurch entspannen kannst, da finde ich was mit Geräten nicht schlecht, die laufen nicht davon und es ist gut möglich am "Auslöser" zu entspannen. Wenn das ordentlich aufgebaut ist und man dich läßt könnte ich mir vorstellen das Kaya davon stark profitiert.

Sie ist ein schneller Hund, sie darf und muß auch mal ordentlich aufdrehen.

Ich sehe das "Problem" ehr in ihrem Körperbau.....sie hat einen relativ langen "schwachen" Rücken und lange Beine. (mit schwachem Rücken meine ich die Bemuskelung und die ist bei ihr genetisch vorgegeben). Beim Slalom haben diese Hunde eine sehr große Belastung auf der Wirbelsäule, auch haben sie in Wendungen sehr starke Kräfte auf den Gelenken.....

Versuche es, du wirst merken ob es euch gut tut oder eben nicht.


Liebe Grüße

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RE: Agility – pro & contra?

#8 von Langbein , 27.03.2011 13:24

Danke für die ausführlichen Meinungen!

Ja, eine Kollegin macht den Kurs und hat mit ihrer Hündin (ähnlich wie Kaya im Verhalten) auch gute Erfolge erzielt damit.

Ich würde es einmal die Woche machen, nicht öfters. Ziel ist, es auch im Alltag einsetzen zu können – ich spreche da von einzelnen Übungen und nicht von stundenlagem Training.

Mantrailing, Dummytraining und viel Such- und Schnüffelspiele gehören zu unserem Alltag. Kaya geniesst diese Art von Beschäftigung. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut und wie lange sie sich konzentrieren kann. Aber in bedrohlichen Situationen klappts halt nicht. Auf dem Spaziergang machen wir ganz kurze Einheiten, so etwa 5 Minuten.

Ich will auf keinen Fall, dass es zur Sucht wird. Denke aber, da sie auch mit Dummy, Kong und Co. kein Junkieverhalten an den Tag legt, ist sie weniger „suchtgefährdet“. Natürlich machts die Dosis!

Ja, Kaya ist fast 70 cm hoch. Ich werde schauen, wie sich das verhält. Längere Tunnels oder enge Slaloms sind vielleicht weniger geeignet. Wir müssen ja nicht alles machen.

Das wäre ein Aufbaukurs, also eh alles langsam. Ich hab keinen Border hier, und mit ihrer Grösse empfinde ich es sowieso als heikel wenn sie im Affenzahn über die Geräte rotzt. Langsam ist gut.

Wir werden da eine SPASS-Gruppe besuchen, dementsprechend denke ich, wir können da machen was uns halt so Spass macht und sind nicht unter Druck, irgendwas können zu müssen.

Kaya klettert seit ca. einem Monat über die Leiter. Sie hat erst erlickt, dass sie die Pfoten auf die Sprossen setzen muss. Das geht nur langsam. Macht ihr aber unheimlich Spass – und mir auch, zu sehen, wie stolz sie dann ist. Das hat viel mit Körpergefühl zu tun und ist m.E. sinnvoll.

Einige Agi-Videos auf Youtube gefallen mir überhaupt nicht, die Hunde scheinen extrem gestresst und so will ich meinen Hund nicht sehen. Aber eben, das ist halt auch rasseabhängig, so ein Border ist schon extrem wendig und schnell.

Da es eine Gruppe ist (5 Teams) werden wir zwischendurch immer wieder Zeit zum Entspannen haben. Sonst setzen wir halt mal eine Runde aus, da hab ich keine Bedenken.

Sonst werde ich den Parcours einfach umstellen und Kayas Bedürfnissen anpassen.


LG
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RE: Agility – pro & contra?

#9 von Kerstin , 27.03.2011 14:01

Zitat von Langbein
Sonst werde ich den Parcours einfach umstellen und Kayas Bedürfnissen anpassen.



Genau so wird das sicher gut für euch sein.


Liebe Grüße

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RE: Agility – pro & contra?

#10 von Nina , 27.03.2011 14:39

Zitat von Langbein

Sonst werde ich den Parcours einfach umstellen und Kayas Bedürfnissen anpassen.



Das sehe ich auch so. Slalomstangen kann man auch weiter auseinanderstellen, Tunnel kann man verkürzen, wenn sie zu niedrig sind oder halt weglassen. Es kommt halt immer darauf an, was man aus der Sache macht.


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RE: Agility – pro & contra?

#11 von Schnuffelnase , 27.03.2011 15:00

Zitat von Nina
Das sehe ich auch so. Slalomstangen kann man auch weiter auseinanderstellen, Tunnel kann man verkürzen, wenn sie zu niedrig sind oder halt weglassen. Es kommt halt immer darauf an, was man aus der Sache macht.



Genau so siehts aus. Solange man sich an keine Wettbewerbsordnungen halten muss, hat man doch die völlige Freiheit, was man mit den Geräten macht, welche man nutzt, wie man sie aufbaut und auch, ob man überhaupt Geschindigkeit fördert oder eben garnicht.


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RE: Agility – pro & contra?

#12 von Langbein , 10.06.2011 21:15

Ich wollte diesen Thread mal noch abschliessen. Die Kaya ist kein Agility-Hund geworden. Wir waren aufm Platz, doch der Zug hat sie schon sehr irritiert. Sie ist zwar mitgelaufen, hat aber stark gehechelt und war nur seeeehr langsam. Die anderen Leute da haben mir auch nicht so gepasst. Da kamen Aussagen von "Zeig doch endlich mal mehr Begeisterung, dann macht der Hund auch mit" über "lobe sie lauter und euphorischer" bis zu "das wird schon mit dem Zug, ich seh da kein Problem"... Und dann kamen die netten Vergleiche der "Ich-halte-schon-seit-100Jahren-Hunde-und-weiss-alles"-Leute, könnt ihr euch bestimmt vorstellen.

Das klingt jetzt vielleicht überheblich aber ich kenne Kaya doch am Besten. Sie hätte den Parcours in 20 Sek. gemacht, das Problem war definitiv nicht die Euphorie meinerseits. Die Leute sahen nur, wie ich sie quasi über den Parcours geschleppt hab, sie wissen nicht, wieviel Energie in Kaya steckt und wie begeisterungsfähig sie ist bei solchen Dingen normalerweise. Es fällt mir schwer (und ich hab keine Lust), so zu tun, als ob ich etwas super geil finde, wenns meinem Hund nicht gut geht.

Als ich sie durch den Tunnel schickte und sie nicht mehr raus wollte, hab ich uns abgemeldet. Da gehen wir nicht mehr hin.

Inzwischen hat jedoch unsere Hundeschule mit einigen tollen Dingen aufgerüstet (Hängebrücke, Armierungseisen in diversen Höhen für "Bodenarbeit" – nennt sich das so?) und da gehen wir wöchentlich einen kleinen Schritt weiter, das passt und gefällt uns beiden besser...


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RE: Agility – pro & contra?

#13 von kishu , 11.06.2011 10:49

Hallo,

ich bin ein Fan von Slow-Agility....vom anderen Agility einfach nicht, weil es dort dann nicht mehr wirklich um den Hund geht.
Ich habe mir bei zooplus das Agility-Set (im Moment ist es sogar noch im Angebot) bestellt und mach "mein" Agility so wie ich es eben gerade machen möchte.
Da Mira vor dem doch soooo bösen Tunnel einfach nur Angst hat, lasse ich den weg....dann sind die Slalomstangen auch schon nicht ganz koscher...die machen wir aber ganz stolz trotzdem und danach grinst sie wie ein Honigkuchenpferd, wenn sie es trotzdem geschafft hat durch 4 Stangen zu laufen.

Den Sprung können wir mit Mira auch nicht machen...egal, sie kann ja dort darunter durch laufen...

Es wird eben ja nach Hund einfach angepasst und wir haben trotzdem unseren Spass....und genau darum geht es ja schließlich.

Kompliment, dass du dich in deiner Situation GEGEN das Agility-Training dort entschieden hast. Kaya wird es dir danken!!

Bei Hunden mit langem Rücken sollten die Slalomstangen 1,5 mal die Hundelänge aufgestellt werden, damit der Rücken sich nicht so stark drehen und biegen muss.
Das ist einfach wichtig, wenn es um die Gesundheit der Hunde geht.

Alles Gute
Jutta

 
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RE: Agility – pro & contra?

#14 von Coraline , 11.06.2011 10:56

Schade, dass es nicht geklappt hat, aber das:

Zitat von Langbein
Inzwischen hat jedoch unsere Hundeschule mit einigen tollen Dingen aufgerüstet (Hängebrücke, Armierungseisen in diversen Höhen für "Bodenarbeit" – nennt sich das so?) und da gehen wir wöchentlich einen kleinen Schritt weiter, das passt und gefällt uns beiden besser...



klingt wirklich super! Viel Spaß dabei!

Coraline

RE: Agility – pro & contra?

#15 von sinnerle , 16.06.2011 08:14

Darf ich den Fred mal hijacken?

Spricht was dagegen, sich so'n Agility-Set selbst zu bauen? Also die Slalom Stangen aus Ästen zum Beispiel... muss das unbedingt Plastik sein?


Viele Grüße,
Alex und Xena
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