RE: Kontrollzwang????

#16 von salli , 09.09.2011 09:33

also gut, ihr habt mich überzeugt, werd drauf achten. Sie spielt ja auch nicht mit jedem Hund, weil auch nicht jeder will.
Aber die Leine werd ich dann abmachen und drauf achten, das ich sie schnell, also besser gesagt leicht ablenken und rauslocken kann.

lg Ines

salli

RE: Kontrollzwang????

#17 von Stef , 09.09.2011 09:43

Wenn Schluß sein soll, würde ich einmal rufen, wenn Fräulein nicht kommt, hingehen, Leine dran und weggehen. So habe ich das bei Inka anfangs auch gemacht (sie war aber schon 2 Jahre alt), aber Baida, ihr einziger wirklicher Hundefreund (ein AmStaff) war ihr auch sehr wichtig Und da waren ihre Ohren oft auf Durchzug.


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RE: Kontrollzwang????

#18 von Toni , 09.09.2011 10:05

Zitat von 4Paws

Edit: Ines, ich lese gerade Deinen letzten Post. Was bitte meinst Du mit einem Halfter?



Ines, ich habe das auch gerade gelesen und mich wuerde auch interessieren, was du mit Halfter meinst.


Liebe Grüße,
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RE: Kontrollzwang????

#19 von tsatuk , 09.09.2011 10:27

Nur so am Rande - wenn du nette Hundehalter triffst, versuche mal folgendes Spielchen einzuführen:
Lassr beide Hunde ohne Leine spielen. Dann GLEICHZEITIG rufen (einladend, Belohnung in Aussicht, zu sich lockend). Kommen die Hunde, eine kleine Party machen, loben und belohnen, und fast sofort spielen lassen. Kommen die Hunde nicht, zu den Hunden gehen, anleinen, wegführen (Abstand ca. 10 m), kurz sitzen lassen, dann an der Leine Spielchen machen (Gutti ins Grass werfen, suchen lassen). Wenn es klappt, wieder spielen lassen und vom Vorne wiederholen. Wenn es noch nicht klappt, weiter mit angeleintem Hund gehen.
Es kostet ein paar Versuche, bringt aber viel. Der Hund lernt, dass es sich immer lohnt zu dem Menschen zu kommen, weil dann kommt Futter, Zuneigung UND das Spiel mit Artgenossen fortgesetzt werden kann.
Viel Spass dabei - und viel Geduld
Barbara

 
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RE: Kontrollzwang????

#20 von Schnuffelnase , 09.09.2011 11:10

Zitat von Stef
Wenn Schluß sein soll, würde ich einmal rufen, wenn Fräulein nicht kommt, hingehen, Leine dran und weggehen



Das kann man aber erst machen, wenn der Hund den Rückruf eigentlich beherrscht, d.h. schon auch in gewisser Weise generalisiert hat, wenn der Ruf ertönt, sollte man kommen. Sonst lernt er nix weiter, als wenn der Ruf ertönt, sich schnell aus dem Staub zu machen, damit die Tante, die gleich kommt, ihn nicht kriegt und das Ganze kriegt einen Negativtouch.

Bei so einem kleinen Ding würde ich da auf jeden Fall die Ablenkung langsam steigern und eben NICHT rufen, wenn ich schon weiß, dass die Ablenkung groß ist.

Mit Kira arbeite ich jetzt seit mehreren Jahren am sicheren Rückruf, aber wo es manchmal immer noch nicht klappt sind andere Hunde und Buddellöcher. Wir sind inzwischen bei einem ziemlich hohen Prozentsatz angekommen, aber "kommt immer" würde ich nicht sagen. Nach mehreren Jahren. Und wir trainieren es wirklich so, dass sie im Großteil aller Fälle weitermachen darf und der Spaß nicht zuende ist.
Wer von uns kann behaupten, seinen Hund aus jedem Spiel herausrufen zu können? Die Kleine ist gerade mal 8 Wochen bei ihren Leuten, wenn sie überhaupt schon mal weiß, was Sitz, Platz und Komm ist ohne sonderliche Ablenkungen, dann ist das schon prima.


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RE: Kontrollzwang????

#21 von Langbein , 09.09.2011 13:03

Zitat von Toni

Zitat von 4Paws

Edit: Ines, ich lese gerade Deinen letzten Post. Was bitte meinst Du mit einem Halfter?



Ines, ich habe das auch gerade gelesen und mich wuerde auch interessieren, was du mit Halfter meinst.




Ich gehe davon aus (Kontext), dass sie ein Geschirr meint...

Ines, der Vorschlag von Tsatuk ist gut. Wenn ihr auf erwachsene Hunde trefft, die gut hören, dann habt ihr ideale Voraussetzungen das Rausrufen zu üben. Der andere Besi soll dann seinen Hund abrufen, Du rufst auch, Ebby wird eh folgen und dann kannst Du sie belohnen...

Edit; Da fällt mir ein, was Günther Bloch über den Rückruf gesagt hat. Am einfachsten bindet man einen Welpi an einen "gestandenen" Hund an, dann kann der Kleine gar nix falsch machen ;o)


LG
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RE: Kontrollzwang????

#22 von salli , 09.09.2011 13:28

Hallo, also ja ich mein natürlich ein Geschirr. Ich sag immer Halfter, keine Ahnung wahrscheinlich damals noch von den Pferden.
Also das Problem ist ja, das sie dann mit den anderen Hunden mitläuft. Das war ja das Problem, das die Besi einfach losgegangen ist, ihr Hund hinterher und wir standen da, rufen, verstecken, weglaufen half nix, ich also hinterher und anleinen. Und das wollte ich halt nicht ständig so haben. Sonst spielen wir auf einer großen Wiese mit anderen Hunden und da spielt sie um uns herum und kommt auch ständig mal gucken, bzw. sich ausruhen. Aber wenn wir die so am Vorbeigehen treffen, dann hat es halt nicht geklappt. Gut ist aber, da wo wir spazieren gehen, fahren keine Auto´s. wir laufen im Prinzip um ein altes riesiges Kasernengelände rum. Wir kennen auch viele Hunde noch von unser alten Hündin und wissen, die war zickig und die nicht. Was natürlich kein Dauerzustand ist und die auf unsere neue Süße ganz anders reagieren. Aber bisher hat es geklappt, da wo ich wusste das klappte da schon nicht, lass ich´s auch und geh weiter. Jetzt werd ich erstmal die Bücher studieren und sehe ja schon dadurch wie die Körpersprache meiner oder die der anderen ist. Das hilft mit Sicherheit schon viel weiter.
Da hab ich allerdings noch eine andere Frage, weiß nicht ob es ein anderes Thema sein soll.
Also, ich und mein Mann lesen diese Bücher, lernen das und beachten diese auch. Aber was ist mit meiner Tochter, die ist 12 Jahre oder die Kleine? Bei der Kleinen glaub ich weniger Probleme, aber die große? Sie kommt gern und umarmt Ebby, kommt gern von oben und streichelt sie. Bisher hat sie sich das alles gefallen lassen ohne Beschwichtigungssignale, bzw. für mich noch nicht auffällig. Das Augenzwinkern macht sie auch,wenn sie bei mir kuscheln kommt. dann macht sie auch immer die Augen auf und zu und schluckt. aber ich gucke sie nicht an, ich streichle sie nicht über den Kopf oder komm von oben. dann scheint das ja für sie ok zu sein.
Machen Kinder das automatisch mit den Körpersignalen?

Lg Ines

salli

RE: Kontrollzwang????

#23 von Langbein , 09.09.2011 13:52

Ok, dann sprech Dich mit den Besitzern ab. Wenn Du Bedenken hast, dass der Besi Deine Anliegen nicht ernst nimmt, dann vermeide auch Hundekontakt.

Zitat von salli
Also, ich und mein Mann lesen diese Bücher, lernen das und beachten diese auch. Aber was ist mit meiner Tochter, die ist 12 Jahre oder die Kleine? Bei der Kleinen glaub ich weniger Probleme, aber die große? Sie kommt gern und umarmt Ebby, kommt gern von oben und streichelt sie. Bisher hat sie sich das alles gefallen lassen ohne Beschwichtigungssignale, bzw. für mich noch nicht auffällig. Das Augenzwinkern macht sie auch,wenn sie bei mir kuscheln kommt. dann macht sie auch immer die Augen auf und zu und schluckt. aber ich gucke sie nicht an, ich streichle sie nicht über den Kopf oder komm von oben. dann scheint das ja für sie ok zu sein.
Machen Kinder das automatisch mit den Körpersignalen?



Nein, Kinder haben zwar ein gutes "Gefühl" für Tiere, aber sie müssen den Umgang lernen. Du solltest Deiner Tochter erklären, wie man einen Hund streichelt, von der Seite kommend an der Flanke oder an der Brust, immer so, dass der Hund die Tochter sehen kann. Nicht von oben und nicht umarmen. Das wird eine 12jährige begreifen, dafür muss sie keine Bücher lesen. Verkrampfe Dich nicht zu sehr, die beiden können doch gut miteiander und gut ist.

Einfache Regeln kannst Du Deiner Tochter bestimmt gut beibringen. Lass sie mal auf allen Vieren kriechen und dann zeige ihr, wie es sich anfühlt, wenn Du Dich hektisch von oben über sie rüberbückst und sie umarmst. Das ist ein ganz anderes, eher doofes Gefühl, als wenn Du Dich langsam, leicht seitlich näherst und sie streichelst. (Nicht, dass ich mir hier jetzt eine Klage einfange, weil ich empfehle, ein Kind wie einen Hund zu behandeln, gell, ihr versteht mich schon richtig...). Erkläre ihr, dass Ebby sich verunsichert fühlen könnte, Deine Tochter will das bestimmt nicht.

Kaya gähnt auch mal wenn wir kuscheln, das meint sie nicht beruhigend, dann ist sie einfach müde und holt Luft. Die Signale muss man immer situativ beurteilen, man lernt dabei aus Beobachtung, ein Buch zu lesen heisst noch lange nicht, dass man dieses Signale dann auch richtig interpretieren kann. Im Buch findest Du Anhaltspunkte, einen Anfang, die Basics der Körpersprache – alles andere wirst Du mit der Zeit lernen, wenn Du Deinen eigenen und andere Hunde beobachtest.


LG
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RE: Kontrollzwang????

#24 von Schnuffelnase , 09.09.2011 15:21

Zitat von salli
Aber was ist mit meiner Tochter, die ist 12 Jahre oder die Kleine? Bei der Kleinen glaub ich weniger Probleme, aber die große?



Ein 12jähriges Kind sollte durchaus in der Lage sein, ein paar Regeln im Umgang mit dem Hund einzuhalten. 12 ist ein prima Alter, um gleich die Körpersprache mit zu lernen und auch den ganzen anderen Umgang, damit sie auch selbst mit dem Hund üben kann. Sie bekommt dafür einen Freund, der mit ihr durch dick und dünn geht. Und unter Freunden ist man nett zueinander.


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