Teatrailing

#1 von Nina , 13.09.2011 15:29

Ich habe gerade was interessantes gelesen. Ich war auf einer Seite, auf der jemand seine Erfahrungen aus einem Mantrailing Seminar beschrieb. Und dort wurde nicht nur mit Menschen sondern unter anderem mit verschiedenen Teesorten getrailt.

Ist das eine gute oder eine blöde Idee? Im Prinzip ist es ja das selbe: finde, was so riecht wie das, was in der Tüte ist. Wenn ich also mit immer anderen Tees eine Spur lege und jedesmal sage: "Hund, finde was in der Tüte ist", wäre das wohl eine gute Möglichkeit, auch zu trailen, wenn man kein Opfer hat oder vermurkst man sich damit alles, weil der Hund auf einmal nur noch nach Tee sucht?


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RE: Teatrailing

#2 von Frau_von_Bödefeld , 13.09.2011 15:37

Teatrailing Klasse! Das hat sich bestimmt ein Ostfriese oder Engländer ausgedacht

Aber warum eigentlich nicht Die Idee finde ich gar nicht so verkehrt. Beany wäre es aber vermutlich nach dem zweiten Trai zu blöd. Ich glaube, er sucht nur wie ein Irrer, weil er sich auf das Opfer freut, das immer ganz begeistert ist, wenn es gefunden wird

Zitat von Nina
oder vermurkst man sich damit alles, weil der Hund auf einmal nur noch nach Tee sucht?


Das denke ich nicht. Meine Bedenken gehen höchstens in die Richtung, dass die Verbreitung der Geruchspartikel bei Tee oder anderen Stoffen wohl anders sein wird als beim Menschen. Evtl könnte das zu Irritationen führen


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RE: Teatrailing

#3 von Nina , 13.09.2011 15:39

Gut, eine Belohnung muß am Ende schon warten. Wenn da nur eine Thermoskanne mit Tee steht, dann fände Lotta das bestimmt auch nicht so spannend. Aber wenn die Teespur zu einer Dose mit ihrem Abendessen führt?


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RE: Teatrailing

#4 von Nina , 13.09.2011 15:50

Ich hab's gerade im Haus probiert und mit einem Teebeutel eine Spur gezogen. Lotta war nicht dabei. Dann habe ich ihr Geschirr und Halstuch wie beim Trailen angezogen, die Leine einghängt und ihr dann einen zweiten Beutel in der Tüte gegeben. Sie hat's 1 a gemacht, richtig schön mit Nase am Boden. Sie hat sich nur ganz kurz unterwegs ablenken lassen, weil ich die Umhüllung der Teebeutel auf dem Tisch hatte liegen lassen.

Sie weiß also ganz genau, was die Tüte beduetet und dass sie das sucht, was in der Tüte ist. Ich glaube, das werde ich mal ausbauen. Es ist total easy und eine prima Beschäftigung. Auch ist es nicht so aufregend wie das normale Mantrailing, weil ja keine Schafe verloren gegangen sind.

Den nächsten Trail probiere ich dann mal mit flüssigem Tee.


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RE: Teatrailing

#5 von Nina , 13.09.2011 16:10

OK. Der Versuch mit flüssigem Tee war so lala. Die Spur hat sie zwar verfolgt (im Garten), aber sie fand es komisch, dass ich sie auf einmal gelobt habe, obwohl sie doch ihrer Ansicht nach gar nichts gefunden hatte. Lotta braucht ein Ende und eine Dose mit Futter drin ist für sie kein Ende. Hier im Haus war sie allerdings mit dem Teebeutel als gefundenem Objekt zufrieden. Sie hat ihn durch's Haus getragen und dann zerlegt. Vielleicht reicht es ihr also, wenn sie den Teebeutel findet und ich sie dann dafür belohne.


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RE: Teatrailing

#6 von Frau_von_Bödefeld , 13.09.2011 16:15

Zitat von Nina
Wenn da nur eine Thermoskanne mit Tee steht, dann fände Lotta das bestimmt auch nicht so spannend. Aber wenn die Teespur zu einer Dose mit ihrem Abendessen führt?


Wie kriege ich diese Vorstellung jetzt wieder aus meinem Hirn?

Klar, Belohnung muss sein. Das steht außer Frage.
Klasse, dass Du es mal probiert hast!


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RE: Teatrailing

#7 von Nina , 13.09.2011 16:55

Ha. Teebeutel als Fundobjekt reicht völlig aus. Belohnung muß auch nicht daneben stehen, es reicht, wenn die von mir kommt. Das ist prima, so muß ich nicht Lebensmittel im Wald herumstehen lassen. Einen Teebeutel wird ja hoffentlich kein Tier klauen. Ich habe noch eine Spur durch's Haus gelegt und Lotta hat an allen "Kreuzungen" sehr genau überlegt, hat die falschen Zimmer aussortiert und hat den Beutel vor der Waschmaschine im Keller gefunden. Ich bin auch extra noch ohne Beutel kreuz und quer gelaufen, damit sie nicht irgendwie meiner Spur folgt (das wäre für mich der Knackpunkt beim Teefährten-legen, mein Geruch wäre ja immer bei der Teespur dabei, ich müsste also immer ein paar Verleitungen mitlegen).


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RE: Teatrailing

#8 von Schnuffelnase , 13.09.2011 18:08

Das ist ne wunderbare Idee, die ich gleich mal aufgegriffen habe für uns. Ich wünsche mir ja schon ganz lange, dass ich Kira einen Geruch anweisen kann, dem sie hinterher soll. Wenn wir Honig mal wieder nicht finden oder wie jetzt, einen bestimmten Igel suchen, wäre das voll praktisch, sie von einem Ausgangspunkt trailen zu lassen. Leider müssen wir in den meisten Fällen wohl ohne Helfer auskommen und so ist der Aufbau wie Mantrailing nicht wirklich möglich. Wenn ich sie jetzt aber verschiedene Schleppen arbeiten lasse, meint ihr das peilt sie und kanns dann auch auf Personen/Katzen übertragen?

Habe, um zu schauen, ob sie an Schleppen generell Spaß hat, ihr heute mal zwei Futterbeutelschleppen gelegt. Sie allerdings vor dem loslaufen an der Tüte schnuffeln lassen, wo ein wenig Futter drin war, so dass es hoffentlich doch in etwa der selbe Geruch war (gut, der Beutel riecht noch bissi anders). Wenn ich jetzt morgen Käse nehm, übermorgen Tee, meint ihr das führt zum gewünschten Ergebnis und ich kann dann irgendwann auch dazu übergehen, sie mal die Nina oder den Beany suchen zu lassen?

Spaß hat es ihr jedenfalls gemacht und sie hat gegrinst übers ganze Gesicht. Nur schnell isses... holla die Waldfee Ich fürchte, sie wird lernen müssen, das einen Gang langsamer zu machen.

Was deinen Geruch bei der Schleppe betrifft, das habe ich auch gedacht. Aber das könnte man ja lösen, indem man ein paarmal jemand anderen eine Teeschleppe legen lässt, so dass sie kapiert: es ist der Tee. Oder machst das Ganze mit Futterbeutel, Kira ist völlig selbstverständlich über Spuren von mir drüber ihrer Futterbeutelspur hinterher. Wir haben hier ja nicht so viele Stellen, wo man in Ruhe aus dem Blickfeld verschwinden kann und ausgerechnet da ist ne Engstelle, wo man auf jeden Fall durch muss, wenn man wieder zu ihr zurück will. Hat sie alles nicht interessiert. Man konnte aber schön sehen, wie der Wind die Partikel schon verweht hat, sie lief die ganze Zeit etwa 2m neben der Spur.


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RE: Teatrailing

#9 von Nina , 14.09.2011 08:00

Zitat von Schnuffelnase
Wenn ich jetzt morgen Käse nehm, übermorgen Tee, meint ihr das führt zum gewünschten Ergebnis und ich kann dann irgendwann auch dazu übergehen, sie mal die Nina oder den Beany suchen zu lassen?



Im Prinzip denke ich ja. Das schwierige ist wirklich die Verknüpfung Tüte -> das muß ich finden. Beim Mantrailing ist das einfach, denn man lässt den Hund solange zugucken, wie das Opfer wegläuft, bis er verknüpft hat, dass es in der Tüte immer so riecht, wie auf dem Trail.

Wenn man Futterfährten legt, hat der Hund ja auch einen eigenen Anreiz, der Fährte zu folgen. Da müsste man dann nur irgendwann anfangen, falsche Futterfährten zu legen, also z.B. eine Wurstfährte, eine Käsefährte und dann wird das gesucht, was in der Tüte ist.

Das Problem bei Tee ist ja, dass der Hund von sich aus keinen Anreiz hat, einer Teefährte hinterher zu rennen. Man könnte das aber vielleicht wie beim Fährten aufbauen, dass anfangs alle paar Schritte ein Leckerli auf der Teefährte liegt. Dann merkt der Hund vielleicht irgendwann, dass er schneller von Leckerli zu Leckerli kommt, wenn er nach dem Geruch in der Tüte sucht.

Bei Lotta ist es übrigens so, dass ihr das Fährte verfolgen an sich Spaß zu machen scheint. Ich habe ja mal versucht, Teesorten zu unterscheiden, indem ich sie zu verschiedenen ausgelegten Teebeuteln geschickt habe, aber das fand sie doof und hat nicht mitgemacht. Den gleichen Tee auf einer Fährte zu erschnüffeln, fand sie viel spannender.

Übrigens brauchtman gar keinen flüssigen Tee. ich habe gestern abend einfach den Teebeutel an ein Band gebunden und hinter mir her gezogen. Das ging prima. Nur die Leute gucken etwas komisch, wenn man mit einem Teebeutel am Bindfaden spazieren geht. Wir werden das also definitv ausbauen. Vor allen Dingen ist es ein prima Training, um Differenzierung zu üben. Im Haus steckt Lotta die Nase wirklich dermaßen tief und lange in die Tüte, dass ich mich schon gefragt habe, was sie da eigentlich macht. Draußen hat sie dazu keine Zeit, da wird nur ganz kurz geschnuppert. Ich kann so also prima im Haus und ohne Ablenkung mit der Tüte üben.


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RE: Teatrailing

#10 von Toni , 14.09.2011 08:20

Ich war ja kuerzlich auf einem Faehrtenworkshop und da haben wir ja u.a. auch Faehrten mit Hunden gelegt. Dieser wurde dann mit einem feuchten Tuch abgerieben und eingetuetet, als Geruchsprobe.

Jeder suchende Hund hat es kapiert, das es um den Hund ging und nicht um die Person, die den Hund beim Legen der Faehrte fuehrte. Dieses konnten wir ja feststellen, da die fuehrende Person des Hundes mehrere Male (4-5x) wechselte.
Deshalb glaube ich schon, das Hunde das gut gepeilt bekommen, was sie suchen muessen, ob das jetzt Tee ein Mensch oder eine andere Fellnase.


Liebe Grüße,
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RE: Teatrailing

#11 von Schnuffelnase , 14.09.2011 10:02

Zitat von Nina
Wenn man Futterfährten legt, hat der Hund ja auch einen eigenen Anreiz, der Fährte zu folgen. Da müsste man dann nur irgendwann anfangen, falsche Futterfährten zu legen, also z.B. eine Wurstfährte, eine Käsefährte und dann wird das gesucht, was in der Tüte ist.



Ich wollte eigentlich so schnell wie möglich weg von Futterfährten, denn Essbarem hinterherlaufen, das kann das Schwarze schon und ist nicht unbedingt das, was ich fördern will. Nur fiel mir erstmal nix besseres ein, sie zu motivieren, da sie das ja nun noch so garnihct kennt und man da ja erstmal Motivation wecken muss, da ja niemand abhaut oder so.

Vielleicht könnte man da direkt schon zum Tee übergehen, aber ich weiß nicht, ob das ein zu harter Übergang ist, bin ja bekannt dafür, die Schritte zu groß zu wählen.

Außerdem muss ich mir noch was einfallen lassen für das Geschwindigkeits-Problem *uff*


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RE: Teatrailing

#12 von Nina , 14.09.2011 10:34

Ich würde direkt zum Tee übergehen und erstmal nur ganz, ganz kurze Trails legen ( 2 m, dann 5 m, 10 m, usw), damit Kira schnell ein Erfoglserlebnis hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass Kira dann auch erstmal langsamer wird, weil sie mehr nachdenken muß, was das jetzt eigentlich soll und der Tee an sich uninteressant ist.

Langsamer wird der Hund in der Regel auch, wenn die Spur etwas liegt. Da reichen bei Lotta schon 15 - 20 min damit sie deutlich langsamer und konzentrierter ist. Wahrscheinlich fliegen dann nicht mehr so viele Geruchspartikel in der Luft herum.


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RE: Teatrailing

#13 von Schnuffelnase , 14.09.2011 10:42

Zitat von Nina
und erstmal nur ganz, ganz kurze Trails legen ( 2 m, dann 5 m



2 und 5m? Aber meinst du nicht, dass sie das dann mit Verlorensuche verwechselt und garnicht auf der Spur sucht, sondern einfach Nase hoch und apportieren?


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RE: Teatrailing

#14 von Nina , 14.09.2011 11:12

Zitat von Schnuffelnase

Zitat von Nina
und erstmal nur ganz, ganz kurze Trails legen ( 2 m, dann 5 m



2 und 5m? Aber meinst du nicht, dass sie das dann mit Verlorensuche verwechselt und garnicht auf der Spur sucht, sondern einfach Nase hoch und apportieren?




Am Anfang ist das egal. Du musst ja erstmal die Verknüpfung hinbekommen Tüte -> ich muß was finden, was so riecht. Auch beim Mantrailing sucht der Hund nicht sofort die Spur sondern der Mensch rennt mit der Wurst oder dem Lieblingspieli weg, ruft und winkt und jubelt dabei, versteckt sich fünf Meter weiter hinter einem Baum und der Hund rennt einfach hinterher. Das geht, wenn überhaupt über die Nase, auch nur über Hochwitterung und nicht über die Fährte. Auch brauchen die meisten Hunde echt lange, bis die Verknüpfung mit der Tüte sitzt.

Wirklich die Spur verfolgen kommt meist dann von alleine, wenn der Hund das Prinzip geschnallt hat und feststellt, mit reinem Absuchen kommt er nicht weiter. Manche Hunden schnallen das sofort und man kann schon am ersten Tag richtige, kleine Trails legen. Andere brauchen länger.

Bei einem Teebeutel stelle ich es mir halt schwierig vor, erstmal den Anreiz zu schaffen, dass Ding überhaupt zu suchen. Wenn das auf ein paar Meter auf Anhieb klappt, dann machst Du es halt nur einmal und verlängerst dann die Strecke, aber ich würde lieber zu leicht als zu schwierig anfangen.

Aber vielleicht ist das auch nur ein Lottatypisches Problem. Bei ihr ist es nämlich so, dass sie immer denkt, sie weiß, was sie machen soll, sie braucht die Tüte nicht und dann brettert sie einfach los und stellt unterwegs fest ... ehm... ja.... was war das noch mal? Dann rennt sie kopflos herum, in der Hoffnung, dass sie vielleicht zufällig über das stolpert, von dem sie gerade noch nicht weiß, dass sie es sucht. Darum bin ich da sehr pingelig mit dem Anfang. Vielleicht zu pingelig.

Ich würde sagen, probier es einfach aus. Wenn Du Kira auf Anhieb dazu bekommst, tatsächlich nach dem Teebeutel zu suchen, dann kannst Du auch schnell Strecke machen. Das ist dann gar nicht das Problem. Die meisten Hunde setzen da von ganz alleine die Nase ein.


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RE: Teatrailing

#15 von Nina , 14.09.2011 11:34

Ich habe heute eine andere Teesorte hier im Haus ausprobiert und das ging nicht so gut. Lotta scheint auf Husten- und Bronchialtee zu stehen. Jedenfalls stand sie im Flur herum und wußte nicht, was sie machen sollte. Beim zweiten Anlauf dann wieder das selbe, aber auf einmal hat sie's gereiht. Sie hat sich noch mal die Tüte zeigen lassen und dann hat es geklappt.

Ich habe mir daher übrlegt, dass ich pro Tag nur eine Teesorte verwende, damit es leichter wird. Ich mache 1 - 2 Versuche im Haus und dann einen längeren draußen, alles mit der selben Sorte. Auf die Weise sollte sie verstehen, OK, auch für das Verfolgen komischer Teegerüche bekommt man seine Belohnung und der Wechsel findet ja trotzdem statt. Langfristig kann ich dann ja auch mal versuchen, verschiedene Gegenstände mit Teegeruch zu präparieren, so dass sie nicht immer gezielt nach einem Beutel sucht sondern halt nur nach dem Geruch. Draußen habe ich mir überlegt, dass ich die Beutel in eine leere Klopapierrolle stecke. So ein Beutel verschwindet doch ziemlich im hohen Gras.


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