Der Doppelte Rückruf

#1 von Braunbär , 13.11.2010 23:22

Besteht aus dem Umorientierungssignal und dem Ankersignal.

Die Umorientierung zum Menschen hin ist ein Aufmerksamkeitswechsel. Zugleich auch ein positiv aufgebautes Abbruchkommando, denn der Hund bricht im besten Falle sein Verhalten ab und wendet sich dem Menschen zu.

Diese Umorientierung kann gar nicht genug belohnt werden, denn es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein Hund von Umweltreizen abwendet.

Wir alle nutzen bereits so ein Signal, der eine erfolgreicher der andere weniger. Nämlich den Namen des Hundes. Da dieses aber oft (zu) häufig benutzt und die Umorientierung daraufhin zu wenig beachtet wird von uns, ist es aus Hundesicht nicht so wichtig bzw. lohnend.

Das Umorientierungssignal kann ein Wort, der Name des Hundes oder auch ein Pfiff sein. Wichtig ist, dass die Umorientierung vom Hund zu uns IMMER belohnt wird.

Ganz wichtig sind die variablen Belohnungen, denn wenn man einen Rückruf nur mit Futter aufbaut, dann bekommt der Hund eine Futtererwartungshaltung und wägt evtl. ab und entscheidet sich im Ernstfall für das Reh und gegen das Futter.

Damit das nicht passiert, ist es so wichtig, dass man variabel mit Futter, Spiel und Umwelthandlungen belohnt. Am besten ist immer die Belohnung mit dem, was der Hund gerade tun wollte. Je eher die Belohnung der Motivation des Hundes ähnelt, desto hochwertiger ist sie.

Bsp.:
Schnüffelt der Hund gerade, kann man als Belohnung ein Futtersuchspiel machen. Rennt er gerade quer über das Feld, dann wäre ein Rennspiel als Belohnung sehr gut. Ruft man den Hund von einem Hasen ab, wäre ein Hetzspiel sehr passend. Wenn es nicht zu gefährlich ist, kann man den Hund auch als Belohnung das machen lassen, wovon wir ihn gerade abgerufen haben, z. B. Vögel aufscheuchen.

Da ICH im Alltag oft beiläufig den Namen „Chico“ benutze, habe ich mich für ein neues Signal „Speedy“ entschieden.

Ich erläutere den Aufbau anhand unseres Wortes und mit Markersignal (Clicker):

Man fängt als erstes ganz klein an, in der Wohnung oder draussen an der kurzen Leine. Man sagt das Wort und markert jede noch so kleinste Reaktion des Hundes (auch nur ein Ohren zucken) und belohnt.

Relativ schnell wird der Hund checken, dass das Wort etwa Tolles ankündigt und wird sich somit zum Mensch wenden. -> „Speedy“ – Umorientierung – Marker – Belohnung

Das übt man in allen möglichen Situationen mit verschiedenen Belohnungen! Bitte die Ablenkung langsam steigern.

Man kann das im Alltag immer üben. Nutzt einfach jede mögliche Situation, um die Umorientierung zu trainieren.

Bsp.:
- Chico will mit der Nase ins Gebüsch schnüffeln – „Speedy“–Umorientierung zu mir–Marker–Belohnung
Ein optimaler Verstärker wäre nun das Schnüffeln dürfen im Gebüsch.

Ihr könnt es wirklich immer wieder üben, in allen möglichen Situationen, wo ihr die Aufmerksamkeit eures Hundes möchtet. Denkt immer daran, variabel zu belohnen, damit der Hund nicht eine Erwartungshaltung entwickelt.

Hierfür ist es hilfreich, ihr schreibt mal eine Belohnungsliste: Was macht mein Hund gerne ? Womit kann ich ihn gut belohnen? Was macht ihm Spaß?

Das Ankersignal ist eine Art Brücke, damit der Hund auf dem Weg zu uns die Ablenkungen unterwegs ignoriert und bis zu uns zurückkommt ohne auf dem Weg wieder abzudrehen.

Dieses Signal soll ein Anfeuerungssignal sein. Da sind euren Ideen keine Grenzen gesetzt! Es sollte allerdings etwas sein, das man freundlich und gut hintereinander sagen kann und den Hund anfeuert. Mit Pfeife können es viele kurze Pfiffs hintereinander sein.

Unser Ankersignal ist: „Gogogogogo….“.

Ihr baut das auf, indem ihr wieder klein anfangt. Der Hund ist nicht weit weg von euch, ihr sagt es und bewegt euch vom Hund weg. Sobald euer Hund da ist – Marker – Belohnung.
Auch hier wieder die Belohnung ist das Wichtigste. Ankersignal bedeutet immer tolle Aktion mit dem Menschen.
Ihr steigert auch hier langsam den Abstand und die Ablenkung.

Diese beiden Dinge übt man unabhängig voneinander und auch zusammenhängend. Klappt das Umorientieren schon gut und ihr vergrößert den Abstand zum Hund, dann könnt ihr den Anker mit dran setzen: „Speedy“ – Umorientierung vom Hund zu uns – Ankersignal – Marker – hochwertige Belohnung.

Reagiert der Hund nicht auf das Umorientierungssignal, dann ist die Ablenkung zu groß, d. h. es besteht weiter Trainingsbedarf. Wenn es nicht klappt, überlegt euch warum es passiert ist und richtet das weitere Training danach aus.

Der Rückruf ist reine Fleißarbeit und muss sehr intensiv in allen möglichen Situationen geübt werden.

Hier ein gutes Video der Fachfrau: Umorientierung auf 2 Ebenen

Ich füge mal ein Video von uns ein:



Hier noch eines von Martina und Sheila:



Doppelter Rückruf mit Pfeife:

Braunbär

RE: Der Doppelte Rückruf

#2 von Toni , 14.11.2010 08:16

Super Nadine, danke fürs Erklären.

Verstehe ich das richtig ? Erst kommt das Umorientierungssignal, dann das Rückrufsignal gefolgt vom "Anker" (intermediär Brücke).
Hälst du es für sinnvoller, als Umorientierungssignal nicht den Namen zu haben. Ich hatte ja auch zu Beginn überlegt, etwas anderes zu benutzen, dann aber irgendwie doch verworfen.

LG Nicole


Liebe Grüße,
Nicole mit Tobi und Balou

 
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RE: Der Doppelte Rückruf

#3 von Nina , 14.11.2010 08:21

Danke!


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„Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu.“

www.hundeschule-animus.de

 
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RE: Der Doppelte Rückruf

#4 von Nina , 14.11.2010 08:23

Zitat von Toni

Hälst du es für sinnvoller, als Umorientierungssignal nicht den Namen zu haben. Ich hatte ja auch zu Beginn überlegt, etwas anderes zu benutzen, dann aber irgendwie doch verworfen.



Ich pfeife als Umlenkungssignal. Nicht mit einer Hundepfeife oder schrill, sondern so, als ob man ein Lied pfeift. Eine ganz kurze, immer gleiche Sequenz aus zwei Tönen. Das klappt sehr gut und ist prägnanter, als Wörter. Und dann rufe ich ab. Allerdings kommt Lotta meist schon auf den Pfiff.


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RE: Der Doppelte Rückruf

#5 von Kerstin , 14.11.2010 09:02

Zitat von Toni
Erst kommt das Umorientierungssignal, dann das Rückrufsignal gefolgt vom "Anker" (intermediär Brücke).
Hälst du es für sinnvoller, als Umorientierungssignal nicht den Namen zu haben. Ich hatte ja auch zu Beginn überlegt, etwas anderes zu benutzen, dann aber irgendwie doch verworfen.
LG Nicole



Der Name des Hundes ist leider meist "abgenutzt", bzw. das Risiko, das er sich "abnutzt" ist recht hoch. Besucher sprechen den HUnd mit seinem Namen an und mache was "doofes", der Besitzer spricht über seinen Hund und bestätigt die Umorientierung nicht.......es ist sehr schwierig den Namen wirklich nur positiv zu konditionieren und ihn so "stark" zu machendas er "wirkt".

Ich hab für Eisan Schaaaaaaaaaaaaaaaatz, das läßt sich prima rufen, wird im gängigen Sprachgebrauch nicht so häufig verwendet und damit war die Konditionierung einfach. Mit der Pfeife trillere ich.

Als Anker habe ich etwas das etwa "hy hy hy hy" klingt oder kurze pfiffe.

Ich krieg Eisan da sogar aus dem hetzen eines Reihers abgerufen, die Tage konnte ich ihn umlenken und abrufen als drei Rehe vor uns aus dem Gebüsch gehüpft kamen........

Er läuft im Wald dennoch an der Schleppe da mir einfach das Restrisiko zu hoch ist.


Liebe Grüße

Kerstin und Eisan

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Ich lehne Gewalt ab, weil das Gute, das sie zu bewirken scheint, nicht lange anhält; dagegen ist das Schlechte, das sie bewirkt, von Dauer.

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RE: Der Doppelte Rückruf

#6 von tsatuk , 14.11.2010 09:11

Oh mönsch...
OK, ich verwende auch so was ohne es zu wissen . Manchmal bringt mich die Nomenklatur um
Barbara

 
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RE: Der Doppelte Rückruf

#7 von Kerstin , 14.11.2010 09:28

Wenn man darüber nachdenkt ist es wirklich logisch.

Ich hatte bei Eisan "früher" oft das Problemdas er bei meinem Rückruf kurz innehielt mich anschaute und dann doch ging oder nur langsam zu mir zurück kam. Ich galube die Bewußte trennung von "guck mal kurz" und "komm mal schnell" ist für Hunde sehr logisch.

Ich lenke z.B. häufig um, um ihm einfach zu zeigen in welche Richtung wir weitergehen oder welchen Weg wir nehmen, hat viel mit Kommunikation zu tun.

Ankern läßt sich prima aufbauen wenn man z.B. Bällchen spielt oder so. Ich hab bei Eisan das Gefühl der Anker trifft inzwischen direkt die Pfoten.

Hunde verknüpfen ja Bilder sehr gut und wenn mein Hund 100000000 tausend mal beim freiwilligen zurennen auf mich geankert wurde, danngeht das auch mal ohne das er es wirklich "will", hat was von chinesischer Wasserfolter.


Liebe Grüße

Kerstin und Eisan

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RE: Der Doppelte Rückruf

#8 von Braunbär , 14.11.2010 09:33

Zitat von Toni
Super Nadine, danke fürs Erklären.

Verstehe ich das richtig ? Erst kommt das Umorientierungssignal, dann das Rückrufsignal gefolgt vom "Anker" (intermediär Brücke).
Hälst du es für sinnvoller, als Umorientierungssignal nicht den Namen zu haben. Ich hatte ja auch zu Beginn überlegt, etwas anderes zu benutzen, dann aber irgendwie doch verworfen.

LG Nicole



Wie Kerstin schon schrieb, der Name des Hundes wird sehr häufig verwendet und leider nicht immer positiv. Wenn man ehrlich ist, man verwendet ihn doch selbst auch mal, wenn man genervt ist oder ?

Das Umorientierungssignal muss sehr stark aufgebaut sein, damit es auch bei großer Ablenkung durchdringt.

Chico reagiert auf das "Speedy" meist schon mit zurückkommen, daher brauch ich nicht noch extra eine Rückrüfsignal... bei uns ist das Speedy das quasi schon. Und mit der Brücke feuer ich ihn an, damit er auch den ganzen Weg schafft ohne abzudrehen.

Braunbär

RE: Der Doppelte Rückruf

#9 von Braunbär , 14.11.2010 09:36

Zitat von Kerstin
Wenn man darüber nachdenkt ist es wirklich logisch.

Ich hatte bei Eisan "früher" oft das Problemdas er bei meinem Rückruf kurz innehielt mich anschaute und dann doch ging oder nur langsam zu mir zurück kam. Ich galube die Bewußte trennung von "guck mal kurz" und "komm mal schnell" ist für Hunde sehr logisch.

Ich lenke z.B. häufig um, um ihm einfach zu zeigen in welche Richtung wir weitergehen oder welchen Weg wir nehmen, hat viel mit Kommunikation zu tun.

Ankern läßt sich prima aufbauen wenn man z.B. Bällchen spielt oder so. Ich hab bei Eisan das Gefühl der Anker trifft inzwischen direkt die Pfoten.

Hunde verknüpfen ja Bilder sehr gut und wenn mein Hund 100000000 tausend mal beim freiwilligen zurennen auf mich geankert wurde, danngeht das auch mal ohne das er es wirklich "will", hat was von chinesischer Wasserfolter.



Ja genau. Ich denke jeder kennt es. Man ruft den Hund, der Hund reagiert zwar kurz, aber dreht doch ab oder kommt nur zögerlich und wenn dann unterwegs noch was spannendes auftaucht, dreht er ab.

Daher ist der Anker so wichtig.

Ich benutze den z. B. auch beim Apportieren. Ich habe es damit geschafft, dass er den Ablenkungsdummy, der ihm vor die Füße fliegt ignoriert und weiterrennt zu mir.

Man kann den Anker wirklich sehr gut aufbauen, einfach immer dann, wenn der Hund eh grad kommt. Wenn man dann noch dabei vom Hund wegrennt, schalten sie meist den Turbo ein.

Braunbär

RE: Der Doppelte Rückruf

#10 von Toni , 14.11.2010 09:42

Zitat von Braunbär

Zitat von Kerstin
Wenn man darüber nachdenkt ist es wirklich logisch.

Ich hatte bei Eisan "früher" oft das Problemdas er bei meinem Rückruf kurz innehielt mich anschaute und dann doch ging oder nur langsam zu mir zurück kam. Ich galube die Bewußte trennung von "guck mal kurz" und "komm mal schnell" ist für Hunde sehr logisch.

Ich lenke z.B. häufig um, um ihm einfach zu zeigen in welche Richtung wir weitergehen oder welchen Weg wir nehmen, hat viel mit Kommunikation zu tun.

Ankern läßt sich prima aufbauen wenn man z.B. Bällchen spielt oder so. Ich hab bei Eisan das Gefühl der Anker trifft inzwischen direkt die Pfoten.

Hunde verknüpfen ja Bilder sehr gut und wenn mein Hund 100000000 tausend mal beim freiwilligen zurennen auf mich geankert wurde, danngeht das auch mal ohne das er es wirklich "will", hat was von chinesischer Wasserfolter.



Ja genau. Ich denke jeder kennt es. Man ruft den Hund, der Hund reagiert zwar kurz, aber dreht doch ab oder kommt nur zögerlich und wenn dann unterwegs noch was spannendes auftaucht, dreht er ab.

Daher ist der Anker so wichtig.

Ich benutze den z. B. auch beim Apportieren. Ich habe es damit geschafft, dass er den Ablenkungsdummy, der ihm vor die Füße fliegt ignoriert und weiterrennt zu mir.

Man kann den Anker wirklich sehr gut aufbauen, einfach immer dann, wenn der Hund eh grad kommt. Wenn man dann noch dabei vom Hund wegrennt, schalten sie meist den Turbo ein.




Super, das hilft mir auch schon ein gutes Stück weiter und vereinfacht die Sache auch. Werde es mal in Angriff nehmen.

LG Nicole


Liebe Grüße,
Nicole mit Tobi und Balou

 
Toni
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RE: Der Doppelte Rückruf

#11 von Braunbär , 14.11.2010 09:55

Was wirklich so MEGA wichtig ist = die verschiedenen und passenden Belohnungen!!!

Die verknüpft werden mit beiden Signalen.

Wie schon beschrieben, damit der Hund nicht eine Futter-Erwartungshaltung entwickelt. Denn dann kann es passieren, dass er einem Hasen hinterher rennt und ihm in dem Moment das Futter egal ist.

Man muss für jeden Hund indiviudell rausfinden, was "echte" Belohnungen sind.

Chico ist mit Futter super motivierbar und erwartet es auch oft, da ich in der Vergangenheit nur mit Futter gearbeitet habe. Aber ich variiere inzwischen sehr viel mit Spiel und Umwelt, damit er aus der Futtererwartung raus kommt.

z. B. ein Zerrtau, was viele Hunde ja super finden, findet Chico wirklich total blöd. Da ist es einmal passiert, am Anfang, dass ich ihn gerufen habe von einem Hasen, er kam angerast und als ich das Zerrtau vorzauberte, drehte er um und nahm die Hasenspur wieder auf. seitdem ist das Zerrtau nicht mehr Bestandteil der Belohnungen beim Rückruf.

Als Highlight-Belohnung bekommt Chico nen Echtfell-Dummy geworfen, dem er dann hinterher hetzt. Das findet er suuuper!

Ich kann jedem empfehlen, wirklich eine Belohnungsliste zu erstellen, damit man auch Routine bekommt. Denn ich merke selbst manchmal, dass ich ihn abrufe und in dem Moment die adäquate Belohnung nicht im Kopf habe. -> Übung macht den Meister

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zuletzt bearbeitet 14.11.2010 09:57 | Top

RE: Der Doppelte Rückruf

#12 von Toni , 14.11.2010 10:06

Bei Tobi ist es schon etwas schwieriger mit den Belohnungen. Er steht nicht so auf Spieli.
Wollte mal einen Ball mit Seil zum Zergeln einführen....war nicht so der Knaller, obwohl er mitgemacht hat. Doch ob er es irgendwann als Belohnung sehen würde..ich weiß es nicht. Ich finde es toll, wenn man auch damit mal belohnen kann.

Eine Top-Ten-Liste habe ich schon. Jedoch die Dinge, die an erster Stelle stehen, sind manchmal halt als Belohnung nicht möglich.

LG Nicole


Liebe Grüße,
Nicole mit Tobi und Balou

 
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RE: Der Doppelte Rückruf

#13 von Kerstin , 14.11.2010 10:11

Zitat von Toni
Eine Top-Ten-Liste habe ich schon. Jedoch die Dinge, die an erster Stelle stehen, sind manchmal halt als Belohnung nicht möglich.

LG Nicole




Ändere mal ab, bei Eisan steht auch "Wild hetzen" an erster Stelle......ich habe dafür Balli hetzen, am Anfang hatte ich da einen Balli an einer langen Schnur, den hab ich geworfen und zu mir gezogen, damit gezappelt und er durfte ohne Impulskontrolle hinterher und jagen. Als "lebendige Beute" so ähnlich eben.


Liebe Grüße

Kerstin und Eisan

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RE: Der Doppelte Rückruf

#14 von Braunbär , 14.11.2010 10:13

Zitat von Toni
Bei Tobi ist es schon etwas schwieriger mit den Belohnungen. Er steht nicht so auf Spieli.
Wollte mal einen Ball mit Seil zum Zergeln einführen....war nicht so der Knaller, obwohl er mitgemacht hat. Doch ob er es irgendwann als Belohnung sehen würde..ich weiß es nicht. Ich finde es toll, wenn man auch damit mal belohnen kann.

Eine Top-Ten-Liste habe ich schon. Jedoch die Dinge, die an erster Stelle stehen, sind manchmal halt als Belohnung nicht möglich.

LG Nicole




Ja bei Chico kommen auch erstmal Dinge, die meist nicht machbar sind, dann kommt Fressen und dann .... Aber alles man wegwirft findet er super. Chico flitzt ohne Ende und wenn ich ihn abrufe, ist es super für ihn, wenn er rennen darf. Ich werfe in die andere Richtung ein Boomer oder nen Dummy.

Du kannst ja auch mit Futter variieren, d.h. in Menge, was du gibst und auch wie, d.h. Futter wegwerfen oder ein Lauerspiel mit Futter machen. Das finden auch viele spannend.

Braunbär

RE: Der Doppelte Rückruf

#15 von Braunbär , 14.11.2010 10:16

Zitat von Kerstin
Ändere mal ab, bei Eisan steht auch "Wild hetzen" an erster Stelle......ich habe dafür Balli hetzen, am Anfang hatte ich da einen Balli an einer langen Schnur, den hab ich geworfen und zu mir gezogen, damit gezappelt und er durfte ohne Impulskontrolle hinterher und jagen. Als "lebendige Beute" so ähnlich eben.



Was man immer alles dabei haben muss, gelle ? ... ich bin immer voll bepackt

Es lohnt sich!

Braunbär
zuletzt bearbeitet 14.11.2010 10:16 | Top

  

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